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Arthrose bei Hund und Pferd - Teil 2

Was kann man bei Arthrose tun?

Sehr wichtig ist ausreichende Bewegung. Durch Bewegung wird die Produktion von Synovia (Gelenkflüssigkeit) angeregt. Diese versorgt den Knorpel mit Nährstoffen und ist damit wichtig für die Knorpelregeneration.

Die Synoviaproduktion wird am besten durch gleichmässige Bewegung im Schritt angeregt und beginnt nach ca. 15-20 Minuten. Daher ist eine entsprechend lange Aufwärmphase beim Reiten besonders im Winter sehr wichtig und sollte auch bei gesunden Pferden nicht vernachlässigt werden.

Des weiteren sollten mögliche Ursachen der Arthrose, sofern möglich, beseitigt werden. Dazu zählen z.B. Fehlstellungen oder Überbelastung.

Auch eine Futterumstellung kann helfen.

In schwereren Fällen ist eine Behandlung durch den Tierarzt mit Schmerzmitteln oder Entzündungshemmern sinnvoll.  Eine unterstützende Schmerztherapie mit z.B. Akupunktur oder Lasertherapie zeigt gute Erfolge.

Die umliegenden Strukturen sollten auch unbedingt beachtet werden. Verspannungen der Muskulatur und Blockaden, die durch die Arthrose und Schonhaltung entstehen, verursachen zusätzliche Schmerzen und sollten daher gelöst werden.

Im Winter ist auch das Warmhalten der betroffenen Gelenke durch z.B. wärmende Gamaschen sinnvoll.

Physiotherapie, Akupunktur, Dorntherapie, Lasertherapie für Tiere

Mara Hampel

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